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Rauchen, Bluthochdruck, erhöhtes Cholesterin im Blut (Hypercholesterinämie) und Zuckerkrankheit (Diabetes) sind die 4 Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen.

Die kombinierten Auswirkungen dieser Risikofaktoren auf die periphere arterielle Verschlusskrankheit untersuchte eine Forschergruppe der Harvard Medical School in Boston. Bei dieser Erkrankung, abgekürzt pAVK, handelt es sich um eine Durchblutungsstörung der Beine, die durch Verengung und schließlich Verschlüsse der Beinarterien verursacht wird. In 96% der Fälle von pAVK lag mindestens einer der oben genannten 4 Risikofaktoren zugrunde. Die Anzahl der Neuerkrankungen ließe sich um 75% senken, wenn man die Einflüsse von Rauchen, Bluthochdruck, Hypercholesterinämie und Diabetes eliminieren würde.
(Jama 2012; 308 (16):1660-1667).

Beim Rauchen hilft nur der Verzicht; bei den anderen Risikofaktoren bieten sich maßvolles Kraft- und Ausdauertraining sowie eine Ernährungsumstellung an. Reichen diese Maßnahmen nicht, gibt es spezifische Medikamente. 

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