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Lipoprotein(a) gilt als überwiegend genetisch bestimmter Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen. Er kann die Entstehung von Gefäßverkalkungen (Atherosklerose) fördern und zusätzlich die Blutgerinnung beeinflussen, wodurch das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöht sein kann.

Bei familiärer Vorbelastung für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder bei persönlichen Risikofaktoren wie Hypercholesterinämie, arterieller Hypertonie oder Diabetes mellitus kann die Bestimmung des Lipoprotein(a)-Wertes sinnvoll sein. Ergänzend können duplexsonographische Untersuchungen der Halsschlagadern Hinweise auf bereits bestehende oder verstärkte Gefäßverkalkungen liefern.